Calwer Hospiz-Gruppe zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender und ihrer Angehörigen
In der Begegnung mit kranken und todkranken Menschen hat die Gruppe erfahren, dass Sterben meist überspielt und verdrängt wird. Sterben und Tod ist für sie ein nicht wegzudenkender Bestandteil unseres Lebens, auf den sie aufmerksam machen
möchte. Kranke Menschen werden zwar heutzutage medizinisch hervorragend betreut, aber oft ist die Aufmerksamkeit für die ganz persönliche Situation eines Schwerkranken oder Sterbenden nicht angemessen möglich.
Die überkonfessionelle Hilfe geschieht in Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeheimen und zu Hause. Sie unterstützt den Wunsch, in vertrauter Umgebung sterben zu dürfen. Sie sieht ihre Aufgabe in der Begleitung schwerkranker und
sterbender Menschen; gern unterstützt sie dabei die Angehörigen. Die Mitglieder kommen, wenn sie gerufen werden.
Selbstverständlich hält sie sich an die Schweigepflicht.
Leiten lässt sie sich vom Einfühlungsvermögen in die Person des Schwerkranken oder Sterbenden und in seine Situation. Sie versucht herauszufinden, was ihm gerade gut tut:
Still an seinem Bett sitzen/ sprechen oder zuhören/ seine Hand halten/ auf Hinweise, Zeichen, Signale achten/ vorlesen oder erzählen/ singen oder beten/ kleine Handreichungen oder Besorgungen tun.
Für all das gibt es keine festen Regeln, nach denen zu handeln wäre. Sie versucht, sich nach den Bedürfnissen des schwerkranken oder sterbenden Menschen zu richten. Die Mitglieder begleiten auch über den Tod hinaus die
Angehörigen in ihrer Trauer. Die Gruppe freut sich über jeden weiteren Helfer!
Sie trifft sich jeden 1. und 3. Montag im Monat um 19:00 Uhr in Calw, vhs, Alte Lateinschule. Die Gruppe ist auch unter der Nummer 0151-53550869 zu erreichen. Weitere Auskünfte bei Mechthild Eberhardt, Tel. 07053-925937.
Termine: 20.09., 04.10., 18.10., 08.11., 22.11., 06.12., 20.12.2010, 10.01. und 17.01.2011